Selbstkritik an den eigenen Worten

Mein werter, o treuer Freund, was soll ich dir entgegnen, ohne dein zartes Seelchen nachhaltig zu verletzen, was jedenfalls Schmerzen mir bereiten würde, wahrhaftig!? Dem Rausch deiner Worte zu entziehen ich mich versuchte, vergeblich. Zu Tränen gerührt war mein vernünftigeres Ich. Nicht deines Textes wegen, nur weil ich mir erlaubte – dreist, wie ich zu sein vermag –, zwischen den Zeilen deines Erbrochenen einer Zigarette den Weg zu meiner Lunge zu ebnen. Um zu verdrängen, was du niemals wusstest. Und jetzt muss ich austreten – nicht die Zigarette. Erleichtern muss ich mich, von dieser Sinnlosigkeit. Einem Drama … in endlosen Akten. Das Verrichten meiner Notdurft als Notwendigkeit in Nöten. Nöte, die du mir bescheret hast. Und ich soll als Regisseur fungieren? In diesem Nebel des Nebulösen? Dein Werk ist nicht mega, es ist megaloman.